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Börsenlexikon
RSI

Das FAZ.NET-Börsenlexikon bietet über 700 Begriffserläuterungen aus den Bereichen Aktien, Fonds, Anleihen, Devisen.

In seiner urspruenglichen Variante wurde der Relative Strength Index (Relative Staerke Indikator) RSI von J.Wallace Wilder entwickelt. Er berechnet sich nach der folgenden Formel :

RSI = 100 - 100/(1+RS)

Wobei RS sich als Quotient der durchschnittlichen Aufwaertsveraenderungen, geteilt durch die durchschnittlichen Abwaertsveraenderungen berechnet, wobei fuer beide der gleiche Zeitraum anzunehmen ist. In der Regel wird ein Zeitraum von sieben Tagen zugrundegelegt.

Daraus ergibt sich eine Kurve, die zwischen Extremwerten zwischen 0 und 100 pendeln kann. Besondere Bedeutung haben dabei die Werte 30 und 70. Allgemein spricht man bei einem RSI < 30 von "ueberverkauft" und bei einem RSI > 70 von "ueberkauft". Ein Durchschreiten der Grenze bei 30 bedeutet als charttechnisches Signal dass der Markt von Verkaeufern dominiert wird und eine baldige Erholung des Kurses zu erwarten sein koennte. Umgekehrt kann man mit Kursrueckschlaegen rechnen, sobald der RSI die obere Markierung bei 70 durchbricht. Einige Techniker benutzen statt dessen Grenzen bei 40/80 oder 20/60, je nachdem ob sie eher in Bullen- und Baerenmaerkten agieren. Ein Kauf- oder Verkaufssignal im RSI kann zeitgleich oder vorrauseilend sein, jedoch niemals zu spaet.


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