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Börsenlexikon
Leverage-Effekt

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Kann ein Anleger Fremdkapital zu geringeren Zinsen oder günstigeren Konditionen aufnehmen, als er mit einem Investment an Rendite erzielt, so kann er dadurch die Rendite des eingesetzten Eigenkapitals erhöhen. Der Anleger kann mehr Geld investieren und so einen höheren Gesamtgewinn erzielen. Diese Hebelwirkung nennt man englisch Leverage-Effekt (lever=Hebel).

Hat ein Investor z.B. 100.000 Euro und kann eine Marktrendite von 8 Prozent erzielen, so entsteht ein Leverage-Effekt, wenn er zusätzlich 50.000 Euro Fremdkapital zu 6 Prozent (3.000 Euro Zinsen) bekommen kann. Aus der Differenz aus Zinsaufwand und zusätzlicher Rendite (8 Prozent auf 50.000 Euro) ergibt sich eine höhere Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital von 9 Prozent, gegenüber 8 Prozent ohen den Einsatz von Fremdkapital.


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